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1.    Wer bist du und was machst du aktuell?

Mein Name ist Carsten Boss. Seit dem 1. Juni 2025 bin ich im Rahmen einer Freistellung im örtlichen Personalrat der Polizeidirektion Ost tätig. Dadurch habe ich die Möglichkeit, mich voll und ganz auf gewerkschaftliche Aufgaben und die Interessenvertretung unserer Kolleginnen und Kollegen zu konzentrieren.

2.    Wie verlief deine Laufbahn bei der Polizei bisher?

Meine Laufbahn begann 2008 mit der Ausbildung an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg – eine prägende Zeit, die den Grundstein für meinen Weg bei der Brandenburger Polizei gelegt hat. Nach bestandener Prüfung startete ich in der 4. Einsatzhundertschaft in Frankfurt (Oder), bevor ich in den Wach- und Wechseldienst nach Strausberg wechselte.
2013 führte mich mein Weg zur Wasserschutzpolizei nach Hohensaaten, wo ich bis 2025 tätig war. In den Wintermonaten habe ich zusätzlich regelmäßig den Wach- und Wechseldienst unterstützt, um nah an der Fläche und an den Kolleginnen und Kollegen zu bleiben.
Darüber hinaus konnte ich Erfahrungen bei der Kriminalpolizei, im Führungsdienst und in der Pressestelle sammeln – Einblicke, die mein Verständnis für unsere Organisation erweitert haben. 2020/21 absolvierte ich schließlich erfolgreich den Aufstiegslehrgang in den gehobenen Polizeivollzugsdienst, was für mich ein wichtiger Entwicklungsschritt war.

3.    Warum möchtest du Personalrat werden?

Ich möchte Personalrat werden, weil ich die Interessen der Beschäftigten aktiv vertreten und unsere Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern will. Mir ist wichtig, dass unsere Anliegen – von der Schichtplanung bis hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie – gehört und ernst genommen werden. Ich bin überzeugt: Nur wenn wir gemeinsam an Lösungen arbeiten, kommen wir wirklich voran.


4.    Welche Themen sind dir als Personalrat besonders wichtig?

Besonders am Herzen liegt mir die personelle und organisatorische Entlastung im Dienstalltag, vor allem im Streifendienst. Ich möchte mich außerdem für faire und transparente Beförderungsperspektiven einsetzen, die Gesundheitsprävention stärken und die konsequente Vertretung unserer Rechte gegenüber der Dienststelle sicherstellen. Ein weiteres Anliegen ist mir, junge Kolleginnen und Kollegen gut in die Behörde zu integrieren und ihnen von Anfang an Wertschätzung zu zeigen.

5.    Was bedeutet dir die GdP - persönlich und beruflich?

Die GdP ist für mich eine starke Stimme für alle Polizeibeschäftigten – sowohl in dienstlichen Fragen als auch bei persönlichen Anliegen. Ich habe die Unterstützung der GdP selbst erlebt, sei es durch Rechtschutz, Fortbildungen oder den kollegialen Austausch. Für mich zeigt das Engagement innerhalb der GdP, dass wir füreinander einstehen und uns gegenseitig stärken.

6.    Was sollten deine Kolleginnen und Kollegen sonst noch über dich wissen?

Ich bin jemand, der zuhört, anpackt und offen kommuniziert. In meiner Freizeit treibe ich gern Sport, interessiere mich für Technik und setze mich auch außerhalb des Dienstes für ein faires Miteinander ein. Mir ist wichtig, verlässlich zu sein und nicht nur über Probleme zu reden, sondern gemeinsam mit anderen Lösungen zu finden.


7.    Was ist ein Satz, der dich beschreibt?
„Weniger reden, mehr machen – und dabei niemanden vergessen.“

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Carsten Boss

Seit Juni 2025 ist Carsten Boss im Personalrat der Polizeidirektion Ost freigestellt, um sich mit voller Energie den Interessen der Kolleginnen und Kollegen zu widmen. Seine Laufbahn begann 2008 an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg und führte ihn über die Einsatzhundertschaft, den Wach- und Wechseldienst und Wasserschutzpolizei bis hin zu Erfahrungen in Kripo, Führungsdienst und Pressestelle.

Carsten setzt sich besonders für Entlastung im Dienstalltag, faire Beförderungsperspektiven, Gesundheitsprävention und die Integration junger Kolleginnen und Kollegen ein.

Sein Motto: „Weniger reden, mehr machen – und dabei niemanden vergessen.“

Was ist der Personalrat?

Der Personalrat der Polizei Brandenburg hat die Aufgabe, die Interessen aller Polizeibeschäftigten in Brandenburg zu vertreten. Er setzt sich dafür ein, dass eure Rechte gewahrt und Sorgen ernst genommen werden. Ob bei Einstellungen, Versetzungen, Arbeitszeitregelungen oder Konflikten im Dienst – der Personalrat ist an eurer Seite und sorgt dafür, dass Mitbestimmung kein leeres Versprechen bleibt.

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