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1.    Wer bist du und was machst du aktuell?

Mein Name ist Cornelia Zernicke, ich bin 53 Jahre alt und derzeit freigestelltes Personalratsmitglied im Polizei-Hauptpersonalrat beim Ministerium für Inneres und Kommunales. Wenn ich nicht freigestellt bin, arbeite ich als Revierpolizistin in meiner schönen Kurstadt Bad Freienwalde, im Polizeirevier der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland.

2.    Wie verlief deine Laufbahn bei der Polizei bisher?

1998 bin ich zur Polizei gekommen und habe an der Fachhochschule der Polizei in Basdorf das Fachhochschulstudium im gehobenen Dienst absolviert. Nach einer kurzen Zeit bei der 4. Einsatzhundertschaft in Frankfurt/Oder ging es für mich 2002 zurück in meine Heimat Märkisch-Oderland, zunächst in den Wach- und Wechseldienst der Hauptwache Strausberg. Danach folgte die Umsetzung in die Polizeiwache Bad Freienwalde, wo ich bis zu meiner Freistellung im WWD tätig war.
2006 wurde ich erstmals in den Personalrat gewählt und übernahm den Vorsitz – eine prägende Zeit. Nach der Polizeistrukturreform 2011/2012 arbeitete ich in Frankfurt/Oder als Vorsitzende im Örtlichen Personalrat der Polizeidirektion Ost. 2016 gab ich die Freistellung auf und kehrte als Revierpolizistin nach Bad Freienwalde zurück, bis es mich 2018 wieder in die Personalratsarbeit zog. Seitdem bin ich im Polizeihauptpersonalrat aktiv – eine spannende und fordernde Aufgabe.

3.    Warum möchtest du Personalrat werden?

Ich bin seit vielen Jahren im Personalrat tätig und sehe, wie sich Polizei und Gesellschaft verändern – aber manche Probleme bleiben bestehen. Immer wieder geht es um fehlende Transparenz, mangelnde Kommunikation oder eine nicht gelebte Wertschätzung. Genau hier setze ich an: Ich fordere einen besseren Umgang miteinander und werde nicht müde, meine Stimme zu erheben und den Finger in die Wunde zu legen. An dieser Stelle bin ich richtig – und ich möchte diese Arbeit gern auch in der nächsten Wahlperiode fortsetzen.
Außerdem liebe ich es, komplexe Themen zu durchdringen und vernetzt zu arbeiten. Es motiviert mich, an Dingen mitzuwirken, die die Polizei als Ganzes prägen.


4.    Welche Themen sind dir als Personalrat besonders wichtig?

Im Grunde sind alle Themen wichtig, die ein Personalrat bearbeitet – sie betreffen die unterschiedlichsten Bereiche der Polizei und das Leben aller Kolleginnen und Kollegen. Natürlich hat jeder seine Schwerpunkte oder Themen, die einem näherliegen. Aber genau das ist die Stärke: Wir arbeiten im Team, ergänzen uns und können so gemeinsam viel erreichen.

5.    Was bedeutet dir die GdP - persönlich und beruflich?

Die GdP ist für mich die Stellschraube in der Polizei und in der Politik. Sie setzt sich aktiv für bessere Arbeitsbedingungen, Fairness, Gerechtigkeit und Solidarität ein. Wichtig ist für mich, dass die GdP die Gewerkschaft ist, die überall mit am Tisch sitzt, gefragt wird und mitbestimmt.
Persönlich ist die GdP für mich mehr als nur Gewerkschaft: Sie ist ein Stück Familie und Freundeskreis, manchmal auch Kritiker, nervig und zeitfressend, aber vor allem immer dynamisch, erlebnisreich und bereichernd.

6.    Was sollten deine Kolleginnen und Kollegen sonst noch über dich wissen?

Ich kann durchaus anstrengend sein, weil ich gern und viel kommuniziere und oft sehr direkt bin. Manchmal ist meine Zunge schneller als mein Verstand – wer mich kennt, weiß damit umzugehen. In meiner Freizeit verbringe ich gern Zeit mit Familie und Freunden, reise viel und engagiere mich im Karnevalsverein meiner Stadt.


7.    Was ist ein Satz, der dich beschreibt?
Ich halte es wie im Kölschen Grundgesetz: „Et kütt wie et kütt.“

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Cornelia Zernicke

Cornelia ist freigestelltes Mitglied im Polizei-Hauptpersonalrat beim Ministerium für Inneres und Kommunales, ansonsten Revierpolizistin in Bad Freienwalde – mitten in ihrer Heimatregion.

Ihre Personalratsarbeit begann bereits 2006. Seitdem setzt sich für mehr Transparenz, Wertschätzung und einen besseren Umgang miteinander ein. 

Ihr Motto: „Et kütt wie et kütt“ – mit viel Engagement, Humor und Direktheit geht sie ihre Arbeit an.

Was ist der Personalrat?

Der Personalrat der Polizei Brandenburg hat die Aufgabe, die Interessen aller Polizeibeschäftigten in Brandenburg zu vertreten. Er setzt sich dafür ein, dass eure Rechte gewahrt und Sorgen ernst genommen werden. Ob bei Einstellungen, Versetzungen, Arbeitszeitregelungen oder Konflikten im Dienst – der Personalrat ist an eurer Seite und sorgt dafür, dass Mitbestimmung kein leeres Versprechen bleibt.

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