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Maik Kettlitz

Maik arbeitet in der Pressestelle der Polizeidirektion Süd und kennt die Polizei in all ihren Facetten – von der Einsatzhundertschaft über den Wachdienst, den Kriminaldienst bis hin zur täglichen Zusammenarbeit mit allen Organisationseinheiten der Direktion. Maik weiß, wie stark sich die Polizeiarbeit verändert und wie wichtig ein verlässlicher Personalrat ist, der die Themen der Beschäftigten ernst nimmt und konsequent vertritt. Was ihn dabei auszeichnet, ist sein Blick für die scheinbar kleinen, aber wichtigen Details des Arbeitsalltags, sein Verständnis von Gemeinschaft und seine Überzeugung, dass man nur gemeinsam erfolgreich sein kann.

1. Wer bist du und was machst du aktuell?
Ich heiße Maik und arbeite in der Pressestelle der Polizeidirektion Süd.

 

2. Wie verlief deine Laufbahn bei der Polizei bisher?
Meine ersten praktischen Erfahrungen habe ich in Guben gesammelt, mein Studium anschließend in Basdorf absolviert und seit 2006 bin ich in Cottbus. Die ersten zehn Jahre verbrachte ich in der 3. Einsatzhundertschaft Cottbus: ein Jahr in der Einsatzgruppe, neun Jahre in der Führungsgruppe als Sachbearbeiter für Beweissicherung und Dokumentation, teilweise auch als Sachbearbeiter FEM/IUK und Gruppenführer. In dieser Zeit habe ich so ziemlich alles gesehen, was unsere Polizei ausmacht.
2016 wechselte ich in die Pressestelle der Polizeidirektion Süd. Neben einem Teilstudium an der Europa-Universität Viadrina durfte ich dort auch die „echte“ Polizei kennenlernen – mit Stationen im WWD, im KKI und fast einem Jahr im K-Dienst. Dazu kam die tägliche Zusammenarbeit mit allen Organisationseinheiten der Direktion. Als Pressesprecher habe ich einen Job ausüben dürfen, den ich voller Überzeugung als Traumjob bezeichne.

 

3. Warum möchtest du Personalrat werden?
In einer Organisation mit rund 1.400 Mitarbeitern entstehen immer wieder Fragen und Probleme. Gleichzeitig verändert sich die Arbeit durch neue Aufgaben und andere Erwartungen an die Polizei. Gefragt sind gute Lösungen – für die Dienststelle und vor allem für unsere Kolleginnen und Kollegen. Was es dafür braucht? Eine starke Gewerkschaft, einen engagierten Personalrat und einen guten, manchmal auch kontroversen Dialog mit der Dienststelle. Dafür trete ich an.

 

4. Welche Themen sind dir als Personalrat besonders wichtig?
Oft sind es die scheinbar kleinen Dinge, die einen großen Einfluss haben: ein kaputter Bürostuhl, ein viel zu heißes Büro oder ein altersschwacher Funkwagen. Das bringt Frust. Unsere Kolleginnen und Kollegen wollen gute Arbeit leisten – dafür brauchen sie gute Rahmenbedingungen und sie haben es verdient, dass ihre Themen ernst genommen und angegangen werden.
Außerdem müssen die Kolleginnen und Kollegen deutlich stärker über die vielfältige Arbeit der Personalräte informiert werden. Dafür braucht es mehr Transparenz und mehr Austausch – nicht nur mit der Dienststellenleitung.

 

5. Was bedeutet dir die GdP – persönlich und beruflich?
Für mich stehen Gemeinschaft, Stärke und tolle Menschen im Mittelpunkt. Ich bin in meiner ersten Woche an der Fachhochschule in die GdP eingetreten – vor 22 Jahren. Schon damals war klar, dass ich mich aktiv einbringen möchte. Das konnte ich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung, in der Jungen Gruppe und im Personalrat der FHPol.
Besonders geprägt hat mich der beschlossene Umzug der FHPol nach Oranienburg. Gemeinsam mit dem Personalrat und der GdP haben wir erreicht, dass die Studierenden bis zum Ende ihrer Ausbildung in Basdorf bleiben konnten.
In der Jungen Gruppe, in der LESE und später in der Kreisgruppe Süd habe ich viele engagierte Menschen kennengelernt – weit über die Grenzen der Direktion hinaus. Die GdP steht für mich für Ehrlichkeit, Transparenz und das Ziel, aus einer starken Gemeinschaft die Polizei besser zu machen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

6. Was sollten deine Kolleginnen und Kollegen sonst noch über dich wissen?
Ich komme aus Guben, einer Doppelstadt, in der ich früh gelernt habe, wie wichtig Zusammenarbeit über Grenzen hinweg ist. Guben und Gubin sind heute so stark verbunden, dass sie praktisch wie eine Stadt funktionieren – ein gutes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Menschen offen und engagiert aufeinander zugehen.
In meiner Jugend habe ich im Kinder- und Jugendparlament mitgearbeitet. Sport – erst Fußball, später Handball – hat mir gezeigt, dass Erfolg nur gemeinsam funktioniert. Heute stehen meine drei Kinder, meine Arbeit in der Pressestelle und die Frage im Mittelpunkt, wie wir die GdP im Süden weiter voranbringen können – mit kreativen Ideen, Leidenschaft und engagierten Menschen.

 

7. Was ist ein Satz, der dich beschreibt?
Erfolgreich sind wir nur gemeinsam.

Was ist der Personalrat?

Der Personalrat der Polizei Brandenburg hat die Aufgabe, die Interessen aller Polizeibeschäftigten in Brandenburg zu vertreten. Er setzt sich dafür ein, dass eure Rechte gewahrt und Sorgen ernst genommen werden. Ob bei Einstellungen, Versetzungen, Arbeitszeitregelungen oder Konflikten im Dienst – der Personalrat ist an eurer Seite und sorgt dafür, dass Mitbestimmung kein leeres Versprechen bleibt.

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