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1.    Wer bist du und was machst du aktuell?
Ich heiße Marc Thiele und bin aktuell im Vorstand des Personalrates der PD West in Brandenburg an der Havel. Dafür bin ich von meiner eigentlichen Tätigkeit (Streifenbeamter im WWD) freigestellt.

2.    Wie verlief deine Laufbahn bei der Polizei bisher?

Ich habe 2007 als Polizeimeisteranwärter bei der Brandenburger Polizei begonnen, anschließend habe ich meine ersten Jahre in der 2. EHu der DBD, damals noch LESE, verbracht. Wie viele verließ ich die EHu und wechselte in den WWD. Erst war ich im Havelland und später in der PI BRB.
An jeder „Station“ verbrachte ich ca. 4 Jahre, dabei habe ich auch erfahren wie unterschiedlich zwei Inspektionen doch ticken können. Was gleich heißt, muss eben nicht immer gleich sein. Besonders geprägt, hat mich der Umstand, dass ich immer auf den „Außenrevieren“ tätig war. Dass dies besondere Nachteile haben kann, erfahren viele Kolleginnen und Kollegen noch heute.

3.    Warum möchtest du Personalrat werden?
Es klingt vielleicht etwas naiv, aber: Ich bin ein chronischer Weltverbesserer. 
Dies hat mich vermutlich auch zur Polizei geführt. Hier in der Polizei habe ich festgestellt, dass wir als Polizei selbst noch viel besser werden können. 
Da ich aktuell schon im Personalrat bin kann ich sagen: Wir als Polizei Brandenburg könnten auch jetzt schon so viel besser sein! Fazit: Es gibt noch einiges zu tun!


4.    Welche Themen sind dir als Personalrat besonders wichtig?
Als Personalrat braucht man grundsätzlich ein breites Interesse. Ich stelle aber fest, dass sich jeder von uns doch auf bestimmte Themen spezialisiert.
Mein Steckenpferd ist alles rund um das Thema Arbeitszeit, egal ob Rechtliches, Arbeitszeitmodelle, Zuverlässigkeit der Dienstplanung.
Aber auch der Umgang von Vorgesetzten und unseren Stäben mit dem Mitarbeitern und damit verbunden auch Transparenz von Entscheidungen sind mir besonders wichtig. 

5.    Was bedeutet dir die GdP - persönlich und beruflich?
Für mich ist die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft selbstverständlich, leider aber nicht für alle Kolleginnen und Kollegen – egal ob Vollzug, Verwaltung oder Beamte oder Beschäftigte! Politik, Behörde und Vorgesetzte werden diese Polizei von allein nicht verbessern. Manchmal scheitert es am Willen, manchmal an den Zwängen denen sie unterliegen. Wir als Gewerkschaft sind da frei und schaffen damit die Basis um Verbesserungen einzuführen, denn wir alle kennen die undurchlässigen Lehmschichten des Dienstweges, wenn wir Probleme melden.

Und die stärkste Kraft in der Polizei Brandenburg ist die GdP. Wir sitzen direkt an den wichtigen Verhandlungstischen und können so unsere Themen aus der Dienststelle heraus – als Personalräte- und von extern – als Gewerkschaft – anstoßen und voranbringen. Wer seine eigene Gewerkschaft hier nicht wählt, schwächt dieses System!

Unterstützung habe ich persönlich schon vielfach erhalten. Egal ob durch das riesige Netzwerk an Menschen mit so viel Erfahrung, durch unser Bildungswerk oder wenn es hart auf hart kommt in Sammelklagen und persönlichem Rechtsschutz.
Unterstützung gab es für mich aber auch in Form von Kaffee und Snacks in Einsätzen. Ach, und natürlich unsere Bonusprogramme – für die Sparfüchse unter uns.

6.    Was sollten deine Kolleginnen und Kollegen sonst noch über dich wissen?
Ich bin ein Dorfkind, mag das Landleben und fühle mich so auch als „Landpolizist“ wohl. Außerdem sind mir Familie und Freunde wichtig, um mich immer wieder zu erden. Ich habe (leider) so viele Interessen, dass ich sie gar nicht alle als Hobby ausleben kann.
Ehrlichkeit und Fairness oder auch Maß und Mitte sind mir wichtig, das passt auch super zu meinem Hobby dem Judo-Sport, den ich als Kämpfer und Trainer ausübe.


7.    Was ist ein Satz, der dich beschreibt?
„Jita-Kyoei   - 自他共栄
Dieses Prinzip bezieht sich auf das gegenseitige Helfen und Verstehen, um gemeinsam zu wachsen und sich zu verbessern. Im Judo bedeutet dies, dass der Trainingspartner nicht nur ein Gegner, sondern ein Partner ist, der respektiert und unterstützt werden muss. Es geht darum, voneinander zu lernen und gemeinsam Fortschritte zu machen.“ 
 

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Marc Thiele

Marc Thiele bringt langjährige Erfahrung aus verschiedenen Bereichen der Polizei mit und setzt sich heute als Mitglied im Vorstand des Personalrates mit ganzer Energie für die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen ein. Fairness, Ehrlichkeit und Transparenz sind für ihn keine Schlagworte, sondern täglicher Anspruch.

Als überzeugtes GdP-Mitglied glaubt er daran, dass wir als Gemeinschaft vieles bewegen können – sei es durch starke Vertretung, verlässliche Strukturen oder den respektvollen Umgang miteinander. Für Marc steht fest: Nur wenn wir zusammenhalten, können wir nachhaltig Verbesserungen erreichen.

Was ist der Personalrat?

Der Personalrat der Polizei Brandenburg hat die Aufgabe, die Interessen aller Polizeibeschäftigten in Brandenburg zu vertreten. Er setzt sich dafür ein, dass eure Rechte gewahrt und Sorgen ernst genommen werden. Ob bei Einstellungen, Versetzungen, Arbeitszeitregelungen oder Konflikten im Dienst – der Personalrat ist an eurer Seite und sorgt dafür, dass Mitbestimmung kein leeres Versprechen bleibt.

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