1. Wer bist du und was machst du aktuell?
Mein Name ist Michael Ribbecke. Ich bin Polizeivollzugsbeamter, seit 2006 beim ZDPol tätig und arbeite derzeit als Accountmanager IT mit Sitz in Wünsdorf.
2. Wie verlief deine Laufbahn bei der Polizei bisher?
1991 begann ich meine Ausbildung im mittleren Vollzugsdienst an der Landespolizeischule Basdorf. Danach war ich im Streifendienst in Potsdam und Zossen tätig, später auch bei der Kriminalpolizei in Potsdam und bei Spezialeinheiten des Mobilen Einsatzkommandos.
Es folgten Stationen im ZDPol im Funküberwachungsdienst sowie der Aufstiegslehrgang in den gehobenen Dienst. Anschließend war ich im Projekt Digitalfunk und dann in der Autorisierten Stelle Digitalfunk eingesetzt, wo ich auch verschiedene Führungsaufgaben übernommen habe. Heute bin ich Accountmanager und Einsatzunterstützer IT für zwei Polizeidirektionen.
3. Warum möchtest du Personalrat werden?
Ich möchte die Kolleginnen und Kollegen bei der Wahrnehmung und Einhaltung ihrer Rechte unterstützen und die Entwicklung des ZDPol aktiv mitgestalten. Als Ansprechpartner will ich in Personalangelegenheiten mitwirken, bei Fragen und Problemen Hilfe anbieten und als Vermittler zwischen Dienststelle und Beschäftigten auftreten.
4. Welche Themen sind dir als Personalrat besonders wichtig?
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Wertschätzung der Mitarbeiter – jede und jeder soll das Gefühl haben, dass seine Arbeit zählt.
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Stellung des ZDPol stärken – innerhalb der Polizei sichtbarer machen und verbessern.
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Dienststelle als Dienstleister – die Verwaltung soll für die Beschäftigten da sein.
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Mut zur Mitbestimmung – Kolleginnen und Kollegen ermutigen, den Personalrat einzubeziehen, wenn es Schwierigkeiten mit der Dienststelle gibt.
5. Was bedeutet dir die GdP – persönlich und beruflich?
Die GdP ist für mich eine starke Berufsvertretung und ein Schwergewicht in der Landespolitik. Sie bietet Absicherung für ihre Mitglieder und ist Sprachrohr gegenüber der Politik. Gleichzeitig kümmert sie sich auch in persönlichen Notlagen – bei Schicksalsschlägen, Sterbefällen oder Unfällen – um ihre Mitglieder und Angehörigen.
6. Was sollten deine Kolleginnen und Kollegen sonst noch über dich wissen?
Ich scheue mich nicht davor, mir auch mal den Mund zu „verbrennen“, wenn es darum geht, die Anliegen der Beschäftigten gegenüber der Leitung klar anzusprechen.
7. Was ist ein Satz, der dich beschreibt?
„Ich suche nach Lösungen statt zu betrachten, warum etwas nicht geht.“

Michael Ribbecke
Michael Ribbecke ist seit über 30 Jahren bei der Polizei. Nach seiner Ausbildung im mittleren Vollzugsdienst war er im Streifendienst, bei der Kriminalpolizei und beim Mobilen Einsatzkommando tätig. Später folgten Stationen im Funküberwachungsdienst, im Projekt und in der Autorisierten Stelle Digitalfunk, wo er auch Führungsaufgaben übernahm. Heute ist er Accountmanager IT im ZDPol und unterstützt zwei Polizeidirektionen.
Sein Ziel im Personalrat: die Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, ihre Rechte zu wahren und das ZDPol als starke Dienststelle weiterzuentwickeln. Dabei ist ihm besonders wichtig, Wertschätzung zu fördern, die Verwaltung als Dienstleister zu verstehen und Kolleginnen und Kollegen zu ermutigen, den Personalrat einzubeziehen. Sein Motto: „Ich suche nach Lösungen statt zu betrachten, warum etwas nicht geht.“
Was ist der Personalrat?
Der Personalrat der Polizei Brandenburg hat die Aufgabe, die Interessen aller Polizeibeschäftigten in Brandenburg zu vertreten. Er setzt sich dafür ein, dass eure Rechte gewahrt und Sorgen ernst genommen werden. Ob bei Einstellungen, Versetzungen, Arbeitszeitregelungen oder Konflikten im Dienst – der Personalrat ist an eurer Seite und sorgt dafür, dass Mitbestimmung kein leeres Versprechen bleibt.
