
Michael Strzeja
Michael Strzeja bringt über zwei Jahrzehnte Erfahrung aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Polizei mit – vom Streifendienst in Hamburg über die Autobahnpolizei bis zum Aufbau der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Frankfurt (Oder). Durch diese breite Praxiserfahrung kennt er die Herausforderungen der Kolleginnen und Kollegen ebenso wie die Anforderungen der Behörde. Er steht für eine konstruktive, sachorientierte Personalratsarbeit, die Reibungspunkte reduziert, den Wach- und Wechselschichtdienst stärkt und die Rahmenbedingungen für alle Beschäftigten verbessert. Als jemand, dem ein harmonisches Miteinander und effiziente Abläufe wichtig sind, möchte er dazu beitragen, die Polizei Brandenburg als attraktiven und verlässlichen Arbeitgeber weiterzuentwickeln.
1. Wer bist du und was machst du aktuell?
Mein Name ist Michael Strzeja und ich bin derzeit bei der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Frankfurt (Oder) tätig.
2. Wie verlief deine Laufbahn bei der Polizei bisher?
Meine polizeiliche Laufbahn begann im Jahr 2000 mit der Ausbildung in Berlin. Anschließend wechselte ich aufgrund von Personalüberschüssen zur Polizei Hamburg, wo ich drei Jahre im Streifendienst im Bezirk Wandsbek eingesetzt war. 2006 kehrte ich nach Brandenburg zurück und arbeitete bis 2013 bei der Autobahnpolizei. Ab 2013 durfte ich gemeinsam mit einem Kollegen die Gemeinsame Fahndungsgruppe aufbauen, in der ich bis heute tätig bin.
3. Warum möchtest du Personalrat werden?
Mir liegen sowohl die Bedürfnisse des Personals als auch die der Behörde am Herzen. Ich möchte dazu beitragen, Reibungspunkte zwischen Dienststelle und Beschäftigten abzubauen, um ein effizientes und für beide Seiten zufriedenes Arbeitsverhältnis zu schaffen. Besonders wichtig ist mir, dass die Behörde das Personal – insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wach- und Wechselschichtdienst – als unverzichtbares Fundament anerkennt. Gleichzeitig möchte ich Impulse setzen, damit die Beschäftigten ihre Behörde wieder stärker als Rückhalt wahrnehmen.
4. Welche Themen sind dir als Personalrat besonders wichtig?
Ich setze mich für ein harmonisches Miteinander zwischen Behörde und Personal ein. Darüber hinaus ist mir die Steigerung der Attraktivität des Polizeiberufs wichtig, etwa durch faire und amtsangemessene Besoldung sowie eine stärkere Anerkennung der Belastungen im Wechselschichtdienst. Ein weiteres Thema, das ich vorantreiben möchte, ist die Abschaffung der Laufbahnbegrenzung.
5. Was bedeutet dir die GdP – persönlich und beruflich?
Für mich ist die GdP ein verlässlicher Rückhalt. Ich sehe sie als wichtiges Schutzelement, das Beschäftigte unterstützt und vermittelt, wenn es zu Spannungen oder schwierigen Situationen zwischen Behörde und Personal kommt.
6. Was sollten deine Kolleginnen und Kollegen sonst noch über dich wissen?
Ich lege großen Wert auf ein respektvolles, harmonisches Miteinander und auf effiziente Arbeitsweisen. Denn nur unter diesen Bedingungen kann Arbeit für beide Seiten zufriedenstellend gelingen. Privat bin ich sportlich aktiv: Ich fahre Snowboard, Inlineskates, Fahrrad und gehe regelmäßig joggen. Außerdem interessiere ich mich für Krafträder aus DDR-Zeiten und besitze selbst mehrere davon.
7. Was ist ein Satz, der dich beschreibt?
Effizienz ist die Kunst, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen – und das mit Leichtigkeit.
Was ist der Personalrat?
Der Personalrat der Polizei Brandenburg hat die Aufgabe, die Interessen aller Polizeibeschäftigten in Brandenburg zu vertreten. Er setzt sich dafür ein, dass eure Rechte gewahrt und Sorgen ernst genommen werden. Ob bei Einstellungen, Versetzungen, Arbeitszeitregelungen oder Konflikten im Dienst – der Personalrat ist an eurer Seite und sorgt dafür, dass Mitbestimmung kein leeres Versprechen bleibt.
