
Yvonne Hedt-Beyer
In den Personalrat möchte Yvonne, weil sie präsent sein, erreichbar sein und Lösungen anstoßen möchte, die den Alltag leichter machen. Für sie bedeutet Personalratsarbeit nicht nur Paragrafen und Prozesse, sondern Begegnungen, Vertrauen und gegenseitige Verantwortung. Ihr Ansatz ist klar: Nur wenn die Menschen hinter der Uniform gesehen und wertgeschätzt werden, kann Polizei gut funktionieren.
1. Wer bist du und was machst du aktuell?
Ich bin Yvonne Hedt-Beyer, freigestelltes Personalratsmitglied in der PD Süd.
2. Wie verlief deine Laufbahn bei der Polizei bisher?
1995 begann meine Laufbahn bei der Polizei des Landes Brandenburg in Basdorf im mittleren Polizeivollzugsdienst.
Nach der Ausbildung war ich im WWD in Schönefeld eingesetzt und anschließend 17 Jahre als Revierpolizistin in der Polizeihauptwache Senftenberg mit dem Revierbereich Senftenberger See tätig.
In dieser Zeit erfolgten mein Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst, die Ausbildung zur Mediatorin sowie vielfältige Personalentwicklungsmaßnahmen, unter anderem durch Mentoring und das Personalentwicklungsprogramm der PD Süd.
Danach war ich Sachbearbeiterin im Führungsdienst der PI Elbe-Elster in Finsterwalde und später – mit Wahrnehmung der Dienstgeschäfte – als Revierleiterin in Calau eingesetzt.
Seit 2022 arbeite ich als freigestelltes Personalratsmitglied in der PD Süd.
3. Warum möchtest du Personalrat werden/bleiben?
Ich möchte die Rechte meiner Kolleginnen und Kollegen wahren und ihre Anliegen einbringen.
Mir ist wichtig, Arbeitsbedingungen, Gesundheitsschutz, Weiterbildung und Personalentwicklung aktiv mitzugestalten, damit unsere Polizei eine Polizei für alle ist und bleibt.
Ich stehe für Transparenz, damit Entscheidungen nachvollziehbar sind, und für Ausgleich zwischen dienstlicher Leitung und unseren Kolleginnen und Kollegen.
Solidarität bedeutet mir viel – nach dem Motto: Nur gemeinsam sind wir stark.
4. Welche Themen sind dir als Personalrat besonders wichtig?
Grundsätzlich sind mir alle Themen wichtig, die an mich herangetragen werden.
Schwerpunkte waren bisher Arbeitsbedingungen (Dienstpläne, Ausstattung, Homeoffice), Gesundheits- und Arbeitsschutz, Personalmaßnahmen wie Verbeamtungen, Regress- und Disziplinarangelegenheiten sowie Um- und Versetzungen.
Zudem sind mir soziale Themen wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Konfliktlösung und Fort- und Weiterbildung – insbesondere Aufstiegschancen, Gleichbehandlung und Nachwuchsförderung – sehr wichtig.
5. Was bedeutet dir die GdP – persönlich und beruflich?
Für mich stehen die gemeinsamen Ziele im Vordergrund: Belastung runter – Entlastung rauf.
Ich schätze die Unterstützung durch Beratung, Erfahrung und Fachwissen.
Die GdP steht für Solidarität: Das „Wir“ zeigen, Stärke zeigen und Geschlossenheit leben.
6. Was sollten deine Kolleginnen und Kollegen sonst noch über dich wissen?
Ich bin vielseitig interessiert und probiere viel aus.
Das Ergebnis ist nicht immer perfekt, aber ich gebe immer mit Leidenschaft und Motivation mein Bestes, um besser zu werden.
Mein Ehrgeiz und mein Wille zur Veränderung werden oft als engagiert, verlässlich und aufopferungsvoll beschrieben.
Ich bin offen und ehrlich – was nicht immer bei allen gut ankommt.
Aus meiner langen Polizeilaufbahn nehme ich mit, wie wichtig der Satz ist: „Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“
Wertschätzung, Empathie, Spaß und Harmonie sind für mich tägliche Ziele, an denen ich arbeite.
7. Was ist ein Satz, der dich beschreibt?
„Behandle jeden, wie du auch behandelt werden möchtest.“
„Ich handle aus Überzeugung mit Leidenschaft, Ehrlichkeit und Entschlossenheit.“
„Ich setze Schritte für Wege, die wir gemeinsam gehen.“
Was ist der Personalrat?
Der Personalrat der Polizei Brandenburg hat die Aufgabe, die Interessen aller Polizeibeschäftigten in Brandenburg zu vertreten. Er setzt sich dafür ein, dass eure Rechte gewahrt und Sorgen ernst genommen werden. Ob bei Einstellungen, Versetzungen, Arbeitszeitregelungen oder Konflikten im Dienst – der Personalrat ist an eurer Seite und sorgt dafür, dass Mitbestimmung kein leeres Versprechen bleibt.
